Afrika Jahrbuch 1999: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft by Rolf Hofmeier, Cord Jacobeit (auth.), Rolf Hofmeier, Cord

By Rolf Hofmeier, Cord Jacobeit (auth.), Rolf Hofmeier, Cord Jacobeit (eds.)

Inhalt
Eine regelmäßige Beobachtung und Bewertung der vielfältigenpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in allenafrikanischen Staaten ist angesichts der unzureichenden und verstreutengenerellen Berichterstattung selbst für den besonders Interessiertenaußerordentlich schwierig. Das nunmehr im dreizehnten Jahr für 1999vorgelegte Afrika Jahrbuch verfolgt das Ziel, allen mit Afrika beschäftigtenPersonen an einer Stelle einen kompakten und präzisen Überblick über allewesentlichen Ereignisse eines Kalenderjahrs zu ermöglichen. Im Zentrum des Jahrbuches steht die nach einheitlichem Rastererfolgende Darstellung der Entwicklung im Berichtsjahr in den einzelnenLändern, in den vier Subregionen des subsaharischen Afrika und in denwichtigsten Regionalorganisationen. Zusätzlich zum Länderteil informiert dasJahrbuch über die deutsch-afrikanischen Beziehungen und analysiert einigeherausgehobene aktuelle Themen. Ein Anhang gibt einen Überblick überdeutschsprachige Neuerscheinungen sozial- und wirtschaftswissenschaftlicherLiteratur über Afrika. Aus dem Inhalt: Rolf Hofmeier, Afrika 1999 - Das Jahr im Überblick Rolf Hofmeier, Deutsch-afrikanische Beziehungen 1999 Aktuelle Einzelanalysen: Rainer Tetzlaff, Afrika zwischen Zivilisierung und Zerfall desStaates Heribert Weiland, Von Lomé zu Cotonou: Das neue Abkommenzwischen AKP-Staaten und der Europäischen Union Andreas Bittner, Die Afrikanische Entwicklungsbank - eineKreditanstalt im Wiederaufbau Douglas A. Yates, Die Elf-Skandale: Eine Fallstudie vonElementen französischer Afrikapolitik unter dem Ancien Regime Entwicklungen in Ländern und Regionen: Westafrika Benin Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Guinea Guinea-Bissau Kap Verde Liberia Mali Mauretanien Niger Nigeria Senegal Sierra Leone Togo Zentralafrika Äquatorial-Guinea Gabun Kamerun DR Kongo Sao Tomé und Príncipe Tschad Zentralafrikanische Republik Östliches Afrika Äthiopien Burundi Djibouti Eritrea Kenya Komoren Madagaskar Mauritius Réunion Rwan

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000 Mediziner, Wirtschaftsfachleute, Bergbauingenieure und andere qualifizierte Fachkrafte" (Chronik Simbabwe 1999:148). Der Fall Zimbabwe erhartet die Erkenntnis, dass politische Stabilitat einer Fassaden-Demokratie keine hinreichende Voraussetzung fur wirtschaftliches Wachstum und nachholende Entwicklung ist - im Gegenteil: Die politisch ultrastabilen Staaten gehoren zu den am wenigsten entwickelten bzw. zu den am starksten fehlentwickelten Landem Afrikas, - neben Zimbabwe sind dies beispielsweise Athiopien (unter Kaiser Haile Selassie, unter Diktator Mengistu wie auch jetzt wieder unter der Leitung der tigrinnischen Guerilla-Bewegung), Togo (unter Prasident Eyadema) und Malawi (unter Prasident Banda).

H. in der Emigration von Fachkraften. 000 Mediziner, Wirtschaftsfachleute, Bergbauingenieure und andere qualifizierte Fachkrafte" (Chronik Simbabwe 1999:148). Der Fall Zimbabwe erhartet die Erkenntnis, dass politische Stabilitat einer Fassaden-Demokratie keine hinreichende Voraussetzung fur wirtschaftliches Wachstum und nachholende Entwicklung ist - im Gegenteil: Die politisch ultrastabilen Staaten gehoren zu den am wenigsten entwickelten bzw. zu den am starksten fehlentwickelten Landem Afrikas, - neben Zimbabwe sind dies beispielsweise Athiopien (unter Kaiser Haile Selassie, unter Diktator Mengistu wie auch jetzt wieder unter der Leitung der tigrinnischen Guerilla-Bewegung), Togo (unter Prasident Eyadema) und Malawi (unter Prasident Banda).

33 von 48 Staaten sind in unterschiedlichem AusmaB von Phiinomenen des Staatszerfalls betroffen - nach der eher noch optimistischen Einschiitzung von Stefan Mair vom November 1999. Lediglich in 15 Fiillen konnte man von "funktionierenden Staaten" sprechen, Afrika zwischen Zivilisierung und Zerfall des Staates 39 obwohl diese "im intemationalen Vergleich dieses Etikett kaum erhalten" wiirden (Mair 1999:18). Dabei handelte es sich bei dieser Positivgruppe - Staaten mit relativ hoher politischer Stabilitiit mehrheitlich um relativ leicht regierbare Kleinstaaten (die Inseln Mauritius, Seychellen, Kap Verde, Siio Tome e Principe sowie Lesotho und Swaziland), urn bevolkerungsarme Fliichenstaaten (Botswana, Namibia, Gabun, Eritrea und Benin) sowie urn die vier mittelgroBen Staaten Siidafrika, Zimbabwe, Cote d'Ivoire und Ghana.

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