Arbeitsfrei: Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns by Constanze Kurz, Frank Rieger

By Constanze Kurz, Frank Rieger

Used to be kommt nach den Maschinen?
Wie werden wir morgen arbeiten? Diese Frage bewegt immer mehr Menschen, und doch wissen wir viel zu wenig darüber, wie die Arbeitswelt heute und in Zukunft tatsächlich aussieht. Das archaischste und ursprünglichste aller Lebensmittel, unser Brot, kann als Paradebeispiel für Automatisierung gelten. Hier zeigen sich viele Mechanismen und Technologiewellen, die in anderen Branchen erst noch kommen werden. Von der industriellen Landwirtschaft über die Produktion der Landmaschinen, die Backfabriken bis zur durchdigitalisierten Lieferlogistik – Menschen spielen dabei eine immer untergeordnetere Rolle. Wenn die Maschinerie läuft und den Takt vorgibt, sind sie nur noch Handlanger in Niedriglohnberufen.
Welche Umbrüche und Verwerfungen kommen auf uns zu? Sind wir Menschen zwangsläufig die Verlierer in der Maschinenwelt, oder haben wir die likelihood, neue, confident Lebensbedingungen zu gestalten?

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Konferenzen: Ihre Organisation und Leitung

Aus einem modernen Betrieb sind Konferenzen nicht mehr wegzudenken; sei es, da~ Kommissionen gebildet werden, die sich zur Lösung ihrer Auf­ gaben der Konferenzmethode bedienen müssen, oder da~ informelle Zu­ sammenkünfte von Mitarbeitern zur Erörterung gemeinsamer Probleme stattfinden. Die wachsende Spezialisierung der Mitarbeiter im Betrieb bringt ein ständiges Verbreiten von Konferenzen mit sich, da diese sich vor allem zur Zusammenführung von Mitarbeitern, die unterschiedliche Gesichts­ punkte zu vertreten haben, und zur gemeinsamen Lösung ihrer Probleme eignen.

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Es hilft jedoch, schlaglichtartig Einblicke zu nehmen und sich selbst ein Bild zu machen, um die Mechanismen und Muster zu verstehen und zu erahnen, was auf uns zukommt. Um dabei den Überblick zu behalten, muß man naturgemäß bestimmte Aspekte ausblenden oder nur flüchtig streifen. Über die problematischen ethischen Fragen industrieller Landwirtschaft, über Lebensmittelskandale oder die sozialen Perversionen der Globalisierung etwa ließen sich trefflich viele Bände füllen. Darüber wird hier jedoch nur am Rande zu lesen sein, die Mechanismen, um die es auf der Reise zu den Maschinen geht, sollen im Fokus stehen.

Die von Bauern »Kuhkomfort« genannte Ausrichtung der Ställe auf die Bedürfnisse und Ansprüche der Tiere dient einerseits im Wortsinn dem Komfort der Kuh, andererseits trägt er zu weniger Krankheiten, also weniger Ausfällen bei und damit unmittelbar zu höheren Erträgen und einer wirtschaftlichen Haltung. Die Silageanlage für das Futter ist in Sichtweite des Stalls, eine relativ simpel aussehende Anordnung aus einem betonierten Platz, zwei Wänden und einem riesigen Haufen mit großen Planen abgedeckten Pflanzenmaterials.

Und wie wirkt sich die technologische Optimierung aus, wenn es nicht um Weizen oder Menschen, sondern um Nutztiere geht? Welche Routinearbeiten sind oder werden in naher Zukunft durch Maschinen ausgeführt? Und welche komplizierten Aufgaben können Roboter übernehmen? Ungefähr einhundert Kühe bevölkern einen mittelgroßen Kuhstall, wie er in vielen landwirtschaftlichen Betrieben steht. Häufig sind Ställe heute nach Süden ausgerichtet und an einer Längsseite und den beiden Schmalseiten offen. Dort, wo die Wände eines geschlossenen Gebäudes wären, sind stattdessen feinmaschige Gitter und Rollos, um im Sommer Schatten zu spenden und den Wind zu regulieren.

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