Asbestzement: Technologie und Projektierung by Harald Klos

By Harald Klos

In Gesprächen mit Asbestzement-Erzeugern, Betriebsleitern, Betriebs­ leuten und Technologen sowie mit auf diesem Gebiet tätigen Maschinen­ bauern, Projektanten, Konstrukteuren und für die Inbetriebsetzung ver­ antwortlichen Technikern konnte ich immer wieder feststellen, wie sehr das Fehlen ausreichender Literatur über Asbestzement als Mangel empfunden wird. Dabei konnte ich zusätzlich feststellen, daß selbst die vorhandene Asbestzement-Literatur viel zuwenig bekannt ist. Daraus resultierte mein Entschluß, manohes, used to be in der Literatur aufzufinden warfare, sowie einiges von den Erfahrungen, die ich als projektierender und konstruierender Ingenieur bei der Inbetriebsetzung mehrerer Anlagen und in Gesprächen mit Kunden und Interessenten gesammelt hatte, systematisch zu ordnen und in shape des vorliegenden Buches einem größeren Kreise zugänglich zu machen. Das Buch wendet sich in erster Linie an den praktisch tätigen Ingenieur. Von diesem Gesichtspunkt aus habe ich jene Abschnitte kürzer gehalten, die für den Praktiker von geringerer Bedeutung sind, und habe bewußt auf die Behandlung allzu spezieller Probleme verzichtet. Die Asbesttechnologie enthält noch viele Fragen, die nicht restlos geklärt sind. Meine Darstellung, die sich weitgehend auf eigene Erfahrungen stützt, ist daher an manchen Stellen notwendigerweise subjektiv. Ich hoffe jedoch, daß dies kein Mangel ist.

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Konferenzen: Ihre Organisation und Leitung

Aus einem modernen Betrieb sind Konferenzen nicht mehr wegzudenken; sei es, da~ Kommissionen gebildet werden, die sich zur Lösung ihrer Auf­ gaben der Konferenzmethode bedienen müssen, oder da~ informelle Zu­ sammenkünfte von Mitarbeitern zur Erörterung gemeinsamer Probleme stattfinden. Die wachsende Spezialisierung der Mitarbeiter im Betrieb bringt ein ständiges Verbreiten von Konferenzen mit sich, da diese sich vor allem zur Zusammenführung von Mitarbeitern, die unterschiedliche Gesichts­ punkte zu vertreten haben, und zur gemeinsamen Lösung ihrer Probleme eignen.

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In einer "groben Dispersion" sind die einzelnen am Aufbau des Systems beteiligten Bestandteile als solche noch ohne weiteres zu erkennen, und die Eigenschaften des ganzen Systems ergeben sich im wesentlichen aus der Summation der Eigenschaften seiner Bestandteile. Bei fortschreitender Zerteilung wird die Berührungsfläche zwischen den Phasen, die innere Oberfläche, so groß, daß die in den Oberflächen wirksamen Kräfte für die Eigenschaften des ganzen Systems bestimmend werden. Die Grenze, bei der diese Wandlung eintritt, liegt bei einer Teilchengröße der dispersen Phase von etwa 0,1 fL (=10-5 cm).

In diesem zweiten Stadium der Entwässerung bleibt der Dampfdruck konstant. Bei weiterer Entwässerung entweicht das in den feinen Kapillaren der Gelstruktur - nicht zu verwechseln mit den eben besprochenen Poren und Hohlräumen - eingeschlossene Wasser. Hierbei wird das früher trüb gewordene Gel wieder hell und glasig, weil jetzt im Gel nicht mehr einzelne Poren und Gasblasen vorhanden sind, sondern die ganze Geirnasse bis hinab zu submikroskopischen Dimensionen gleichmäßig mit Luft gefüllt ist. Das Gel ist jetzt bis herab zu jenen Wassermengen entwässert, die als Adsorptionswasser von den zarten Wänden des Gelskeletts noch fest gehalten werden.

Sie äußert sich darin, daß aus einem Kristallgefüge gewisse Kristalle verschwinden und ganz besonders die großen Kristalle auf Kosten der kleinen anwachsen. Da der Platzwechsel von Feinbauteilchen von einer gewissen Intensität ihrer Schwingungsbewegungen abhängig ist, ist auch der Vorgang der Rekristallisation an ein bestimmtes Temperaturgebiet gebunden, das häufig weit unter dem Schmelzpunkt liegt. Schmelzmassen, die unter normalen Verhältnissen beim Abkühlen kristallin erstarren, lassen sich in der Regel ein wenig unter ihrem Erstarrungspunkt abkühlen, bevor die Kristallisation beginnt.

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