Bild und Wirklichkeit: Zur Unterscheidung von Realität und by Manuela Pietraß

By Manuela Pietraß

Das Buch untersucht die Rolle von Bildern als Bedeutungsträger und beschreibt ihren Einfluss auf die Wahrnehmung von Realität. Durch neue Programmformate und Vermittlungstechnologien gibt es eine wachsende Vielfalt von Medienwirklichkeiten zwischen Realität und Fiktion. Aufgrund seiner Realitätsnähe spielt das Bild bei ihrer Unterscheidung eine besondere Rolle. Welchen Einfluss haben mehr oder weniger realistische Gestaltungsformen auf die Zuordnung von Medienwirklichkeiten? Gibt es Unterschiede bei der Rezeption von realen und fiktionalen Bildern? Unter Einbezug der Rahmen-Analyse von E. Goffman und semiotischer Ansätze wird im Buch ein theoretischer Beitrag sowohl zur Bildrezeption wie zur Bedeutungsvermittlung des Bildes geleistet. Die auf dieser foundation empirisch erhobenen "Rahmungsprofile" zeigen die Rezipientenaktivitäten in Zusammenhang mit den bildlichen Inhalten und Darstellungsformen auf.

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Früh/ KuhlmannIWirth 1996), während sie bei Kindern, die unsicher über die Realität des Geschehens sind, als authentisierendes Verstärkungsmittel wirkt (vgl. auch Theunert/Schorb 1995, S. 222)! Hier zeigt sich, wie unten noch näher erläutert werden soll, dass die Rezeption stark von der Kenntnis des realen oder fiktionalen Kontextes, in dem die Bilder verwendet werden, beeinflusst ist, und zwar über die verwendete Darstellungsform hinaus. Neben dem Angebot drastischer Bilder, was besonders für Kinder belastend sein kann (Theunert/Schorb 1995, S.

B. ,on the scene', ,this just in', ,at this moment'; S. 58) erreichen gegenüber identischen Nachrichten, die auf Magnetband aufgezeichnet wurden. Bei Fotos erhöht Farbigkeit die Geschwindigkeit der Objektidentifizierung und farbige Bilder erfordern darüber hinaus eine geringere Verstehensleistung als Schwarzweißfotos (GilbertJSchleuder 1990, S. 751 und 756). Dass Kamerawinkel und Belichtung konnotative Elemente bei Fotos enthalten, kann Espe (1985) in einer Untersuchung mit Hilfe des standardisierten Eindrucksdifferenzials an 180 Schülern nachweisen.

58) erreichen gegenüber identischen Nachrichten, die auf Magnetband aufgezeichnet wurden. Bei Fotos erhöht Farbigkeit die Geschwindigkeit der Objektidentifizierung und farbige Bilder erfordern darüber hinaus eine geringere Verstehensleistung als Schwarzweißfotos (GilbertJSchleuder 1990, S. 751 und 756). Dass Kamerawinkel und Belichtung konnotative Elemente bei Fotos enthalten, kann Espe (1985) in einer Untersuchung mit Hilfe des standardisierten Eindrucksdifferenzials an 180 Schülern nachweisen.

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