Das Problem des Charakteraufbaus: Seine Gestaltung Durch die by Hermann Hoffmann

By Hermann Hoffmann

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Konferenzen: Ihre Organisation und Leitung

Aus einem modernen Betrieb sind Konferenzen nicht mehr wegzudenken; sei es, da~ Kommissionen gebildet werden, die sich zur Lösung ihrer Auf­ gaben der Konferenzmethode bedienen müssen, oder da~ informelle Zu­ sammenkünfte von Mitarbeitern zur Erörterung gemeinsamer Probleme stattfinden. Die wachsende Spezialisierung der Mitarbeiter im Betrieb bringt ein ständiges Verbreiten von Konferenzen mit sich, da diese sich vor allem zur Zusammenführung von Mitarbeitern, die unterschiedliche Gesichts­ punkte zu vertreten haben, und zur gemeinsamen Lösung ihrer Probleme eignen.

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Ja, ein ganzes Heel' von eigentiimlichen schrullenhaften, unnatiirlichen, verschrobenen und in ihrer anasthetischen Version grauenhaft abstoBenden Typen kiinnten wir beschreiben, wenn wir allen verschiedenen Auspragungen del' abnormen schizothymen (schizoiden) Oharakterologie gerecht werden wollten. KRETSCHMER gibt einige typische konkrete Beispiele. Von den vorwiegend hyperasthetischen Temperamenten schildert er den empfindsam-affektlahmen Typus, den feinsinnig-kiiblen Aristokratentypus und den pathetischen Idealistentypus, unter den vorwiegend anasthetischen Temperamenten den kalten Despotentypus, den jahzornig-stumpfen Typus und den Typus des zerfahrenen, wursthaften BummIers und Landstreichers.

Die groBere oder geringere Resonanzmhigkeit des BewuBtseinshintergrundes ist nicht identisch mit der GroBe des psyschischen Kapitals. Es gibt Z. B. groBe Gelebrte mit sebr reichem Vorstellungsschatz, denen ein Anklingen des UnbewuBten fehlt; sie pflegen viehnebr alles mit einer nackten Bestimmtheit und fehlerlosen Deutlichkeit ins BewuBtsein aufzunehmen, "die in der Nahe eines webenden und quellenden UnbewuBtseins nicht existenzfahig ist". Das BewuBtsein hat nach KLAGES gewissermaBen zwei Fronten, eine innere gegen das UnbewuBte, eine auBere gegen die von auBen kommenden neuen Sinneseindriicke.

Sie begniigen sich mit den primitiven Anspriichen des mehr praktischen Daseins, ohne hahere Zwecke und Bestrebungen zu kennen. Ungenial, einsilbig, wortkarg, witzlos, fad, ideenarm, ohne Esprit und Begeisterungsfahigkeit, ohne Sinn fUr feinere Seelenprobleme. Die charakterlichen Eigenschaften erfahren durch die Emotionalitat erst ihre entsprechende Intensitat. Bei den Hyperemotionalen ist das Phantasieleben sehr lebhaft entwickelt. Bei im iibrigen feminin-sadistischer Anlage resultieren romantische Naturen mit phantastischen Fabulationen, mit kiihnem, abenteuerliisternem Ausschweifen des Geistes (Sadist = Mangel an Rationalitat und Kausalitat; feminin = Schwache der logischen Korrektur).

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