Demokratie entwickelt Schule: Schulentwicklung auf der Basis by Martin Retzl

By Martin Retzl

Schulentwicklung wird oft als ein diffus definiertes Feld wahrgenommen, dem es an theoretischer Fundierung mangelt. Martin Retzl fundiert unter Rückgriff auf John Dewey ein Schulentwicklungsmodell und beschreibt dessen Durchführung. Er zeigt, dass innerhalb des Dewey‘schen Denkens eine Theorie intentionaler sozialer Entwicklung enthalten ist, aus der konkrete Prinzipien extrahiert werden können, welche empirisch anwendbar und somit leitend für Schulentwicklung sein können. Diese Prinzipien sind insbesondere aus den Dewey‘schen Konzepten des demokratischen beliefs und der social inquiry ableitbar und werden als Grundlage für ein Schulentwicklungsmodell angesehen, das im Zuge der assessment eines Schulversuchs erprobt werden konnte. Die Dokumentation der Durchführung an zwei nach Lage und sozioökonomischen Hintergrundbedingungen sehr unterschiedlichen Schulen in Niederösterreich zeigt, dass sich die Prinzipien intentionaler sozialer Entwicklung im Bereich Schule prinzipiell als anwendbar erweisen.

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Etwas „Objektive[s]“ (ebd. ), etwas Subjektives, Innerpsychisches, das sich dieses äußere Wissen durch Lernen aneignet (ebd. 429f). „Passive[s] Erkennen“ besteht darin, dass „äußere[…] Gegenstände“ über die Sinne „ins Bewusstsein schlüpfen“, während die „Vernunfterkenntnis“ einer rein geistigen Aktivität entspringt, die am besten frei „von aller trübenden Berührung mit den Sinnen und äußeren Gegenständen“ bleibt (ebd. 430). ) „nach außen hin zur Wahrheit [wendet]“ (ebd. 430f). Suhr weist darauf hin, dass das von Dewey kritisierte dualistische Denken schon in der antiken Zweiweltentheorie klar zum Ausdruck kommt (vgl.

429). ). ), etwas „Objektive[s]“ (ebd. ), etwas Subjektives, Innerpsychisches, das sich dieses äußere Wissen durch Lernen aneignet (ebd. 429f). „Passive[s] Erkennen“ besteht darin, dass „äußere[…] Gegenstände“ über die Sinne „ins Bewusstsein schlüpfen“, während die „Vernunfterkenntnis“ einer rein geistigen Aktivität entspringt, die am besten frei „von aller trübenden Berührung mit den Sinnen und äußeren Gegenständen“ bleibt (ebd. 430). ) „nach außen hin zur Wahrheit [wendet]“ (ebd. 430f). Suhr weist darauf hin, dass das von Dewey kritisierte dualistische Denken schon in der antiken Zweiweltentheorie klar zum Ausdruck kommt (vgl.

Im empirischen Naturalismus Deweys (ebd. 18f) ist der Mensch, der Erfahrungen macht, ein Teil der Natur und somit auch die Erfahrung Bestandteil der Natur, gleichzeitig eignet sich die Erfahrung, selbst Teil der Natur, Natur an bzw. wächst und entwickelt sich an dieser. Den damit einhergehenden Verdacht eines logischen Widerspruchs räumt Dewey mit der Feststellung aus dem Weg, dass die bloße Existenz der Wissenschaft beweise, dass Erfahrung „in die Natur eindringt und sich grenzenlos durch sie hindurch ausdehnt“ (ebd.

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