Der Mensch und seine Medien: Mediatisierte interpersonale by Joachim R. Höflich

By Joachim R. Höflich

Unser Alltag wird immer mehr von Medien bestimmt. Dazu gehören nicht nur die Massenmedien, sondern auch Medien der interpersonalen Kommunikation, gewissermaßen vom short bis zur e mail. Das Buch führt grundlegend in das Thema ein, in dem, ausgehend von den Grundlagen der interpersonalen Kommunikation, der Frage nachgegangen wird, das es bedeutet, wenn Menschen Medien benutzen und wie sich dadurch die zwischenmenschliche Kommunikation verändert. Dabei werden nicht zuletzt einzelne Medien näher betrachtet und in einen Gesamtzusammenhang einer veränderten Medienökologie eingeordnet.​

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Doch wo bleibt dann hier die Kultur? Nehmen gerade Forscher wie Ray Birdwhistell (1970) doch an, dass emotionale Ausdrucksweisen und schließlich kommunikatives Handeln kulturell geprägt sind. Bringt man hier Kultur ins Spiel, dann zeigt sich, dass es zwar Universalien gibt, die Art und Weise, wie sich Emotionen in gewissen Situationen äußern, jedoch durch kulturelle Rahmen vorbestimmt ist. Ekman spricht in diesem Zusammenhang von Darstellungsregeln (‚display rules‘). Sie besagen, wann eine emotionale Reaktion wie gezeigt werden soll.

So hat der Dritte die Eigenschaft, „sowohl zu verbinden wie zu trennen (…). Allein die direkte Verbindung wird durch die indirekte nicht nur gestärkt, sondern auch gestört. Es gibt kein noch so inniges Verhältnis zwischen Dreien, in dem nicht jeder Einzelne gelegentlich von den beiden anderen als Eindringling empfunden würde, und sei es auch nur durch sein Teilhaben an gewissen Stimmungen, die ihre Konzentriertheit und schamhafte Zartheit nur bei dem unabgelenkten Blick von Auge in Auge entfalten können; jedes sensitive Verbundensein von zweien wird dadurch irritiert, dass es einen Zuschauer hat“ (Simmel 1995: 114/115).

Schon mit Charles Darwin ist zu vermuten, dass unsere Ausdrucksweisen stammesgeschichtlich geprägt sind und einem Prozess der Evolution unterliegen. Unbeschadet kultureller Einflüsse scheint es so etwas wie kommunikative Universalien zu geben. Eine solche Annahme ist schon deshalb naheliegend, weil wir sonst bei einer Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen kaum eine gemeinsame kommunikative Basis finden würden. Und in der Tat stoßen wir auf ein Phänomen angeborener Auslösemechanismen (nicht nur im Bereich der Tierwelt).

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