Der Wunsch nach mehr Praxis: Zur Bedeutung von Praxisphasen by Livia Makrinus

By Livia Makrinus

Geht es um die Qualität in der Lehrerbildung, geht es vor allem um die Frage der Relevanz und Integration von Praxisphasen. Praxiserfahrungen und Berufsfeldorientierung erscheinen im Kontext der bildungspolitischen und Reformdiskussionen, um die organization und Strukturierung der Lehramtsausbildung häufig nahezu in line with se als Qualitätsmerkmale. Wie aber gehen Studierende mit diesen Ausbildungsformen um und wie werden sie im Rückblick bewertet? Können Praktika eine Brücke zwischen Theorie und Praxis darstellen? Anhand von Falldarstellungen liefert die Studie Hinweise auf die Bedeutung schulpraktischer Phasen, die vor dem Hintergrund der Gestaltung des Lehramtsstudiums reflektiert werden.

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Konferenzen: Ihre Organisation und Leitung

Aus einem modernen Betrieb sind Konferenzen nicht mehr wegzudenken; sei es, da~ Kommissionen gebildet werden, die sich zur Lösung ihrer Auf­ gaben der Konferenzmethode bedienen müssen, oder da~ informelle Zu­ sammenkünfte von Mitarbeitern zur Erörterung gemeinsamer Probleme stattfinden. Die wachsende Spezialisierung der Mitarbeiter im Betrieb bringt ein ständiges Verbreiten von Konferenzen mit sich, da diese sich vor allem zur Zusammenführung von Mitarbeitern, die unterschiedliche Gesichts­ punkte zu vertreten haben, und zur gemeinsamen Lösung ihrer Probleme eignen.

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Im Sinne ihrer Funktion der Auswahl und Entscheidung über die Positionierung der Individuen in der Gesellschaft, wird die Möglichkeit unterstellt, zweifelsfreie Kriterien für die Auswahl- und Selektionsverfahren bereitstellen zu können. Dies zeigt sich in der Praxis, den Lernenden analog einer „Trivial-Maschine“ zu behandeln, welche den eingegebenen „Input“ zu einem eindeutigen „Output“ verarbeiten kann. Besonders deutlich wird dies am Beispiel von Prüfungsfragen, bei denen vom Lernenden erwartet wird, eine Antwort zu formulieren, die vorher bereits bekannt ist (vgl.

Die Umsetzung dieser Ausbildungsstruktur schätzt Radtke kritisch ein. Den Versuch Theorie und Praxis getrennt und gleichzeitig vermittelt zu behandeln, betrachtet er auf der inhaltlichen Ebene als gescheitert (vgl. ). : 234). „Die Lehrerbildung wurde organisatorisch differenziert, steht aber unter einem ständigen, selbsterzeugten Druck der Entdifferenzierung. : 234). : 235). ). Laut Radtke seien die drei Phasen der Lehrerausbildung nur unzureichend für die Balancierung des Theorie-Praxis Verhältnisses genutzt worden.

238) Die folgenden Reformen forcieren vor allem den Ausbau der ersten und zweiten Phase. 2 Installation des Verhältnisses von Theorie und Praxis in der DDR – Einheit von Theorie und Praxis In der sowjetischen Besatzungszone werden nach 1946 zunächst Übergangslösungen für die Schnellausbildung von „Neulehrern“34 in Form von Kurzlehrgängen, sowie pädagogische Fakultäten an der Universität eingerichtet (vgl. Mertens 2001, Ebert und Hegerland 2007). Diese Ausbildungsformen werden bis 1956 aufgelöst.

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