Kommunikationswissenschaft als Integrationsdisziplin by Univ.-Pof. Mag. Dr. Dr. Matthias Karmasin (auth.), Matthias

By Univ.-Pof. Mag. Dr. Dr. Matthias Karmasin (auth.), Matthias Karmasin, Matthias Rath, Barbara Thomaß (eds.)

Kommunikationswissenschaft ist eine Integrationsdisziplin. So lautet nicht nur die gängige Selbstdefinition im Rahmen von Fachgesellschaften, sondern so wird auch fachhistorisch die Entwicklung des Faches im deutschen Sprachraum beschrieben. „Integration“ scheint dabei ein Fluchtpunkt der Entwicklung und ein Desiderat zu sein und ein Prozess, der nicht abgeschlossen, doch weit genug fortgeschritten ist, um ihn in seinen Konturen zu beschreiben. Der Band geht den Perspektiven und Dimensionen dieser Selbstbeschreibung und dieses Desiderates nach.

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Kommunikationswissenschaft als Integrationsdisziplin

Kommunikationswissenschaft ist eine Integrationsdisziplin. So lautet nicht nur die gängige Selbstdefinition im Rahmen von Fachgesellschaften, sondern so wird auch fachhistorisch die Entwicklung des Faches im deutschen Sprachraum beschrieben. „Integration“ scheint dabei ein Fluchtpunkt der Entwicklung und ein Desiderat zu sein und ein Prozess, der nicht abgeschlossen, doch weit genug fortgeschritten ist, um ihn in seinen Konturen zu beschreiben.

Current Conveyors: Variants, Applications and Hardware Implementations

This publication serves as a single-source connection with present Conveyors and their use in glossy Analog Circuit layout. The authors describe many of the sorts of present conveyors found during the last forty five years, information of all presently to be had, off-the-shelf built-in circuit present conveyors, and implementations of present conveyors utilizing different, off-the-shelf IC construction blocks.

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1 und 2. Wiesbaden: VS [CD-ROM] Winter, Carsten/Hepp, Andreas/Krotz, Friedrich (2007): Theorien der Kommunikationsund Medienwissenschaft. “ Und in seinem Erstlingswerk The Carpet People ließ Terry Pratchett eine seiner Figuren sagen: „Nothing has to happen. History isn’t something you live. It is something you make. One decision. One person. At the right time. Nothing is too small to make a difference. “ Beide Zitate betonen die Einzigartigkeit des jeweiligen historischen Ereignisses. (Kommunikations-)Geschichte lässt sich aufgrund der grundsätzlichen Besonderheit jedes historischen Ereignisses und aufgrund der prinzipiellen Offenheit des historischen Prozesses nur schlecht in eine im Kern nomologisch denkende Sozialwissenschaft integrieren.

Kultur-, Politik-, Wirtschafts- oder Sozialgeschichte) – einerseits Quellenrecherche und Heuristik, andererseits Quelleninterpretation und -kritik, Erläuterung der persönlichen Kontexte sowie Analyse der sozialen, politischen, wirtschaftlichen und weiterer Strukturen verlangen. Dabei könnte man je nach Teilgebiet andere Schwerpunkte setzen. Aufgrund der grundsätzlich immateriellen Qualität der Quellen sollten in der Kommunikationsgeschichte insbesondere die Recherche und Heuristik gefordert sein.

Bei Kommunikation ist das noch deutlicher: Ob man sie wie Luhmann als „kleinstmögliche Einheit eines sozialen Systems“ (Luhmann 1998: 82) begreift oder nicht, sie bleibt eine 46 Rudolf Stöber immaterielle Größe. Wenn sie öffentlich stattfindet, ist sie per definitionem zumindest sichtbar. In intimen, privaten oder arkanen Bereichen hingegen ist sie nicht einmal das. Mithin liegt die Annahme nahe, dass sich die drei Geschichten auch und nicht zum Letzten durch die quellenbasierten Erkenntnismöglichkeiten unterscheiden.

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