Kultur und Interkulturalität: Interdisziplinäre Zugänge by Elias Jammal

By Elias Jammal

​Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes wollen einen Beitrag zur Etablierung eines Diskurses zwischen der Philosophie und der interdisziplinär und praktisch orientierten interkulturellen Kommunikation leisten. Damit sollen Begriffe, Annahmen und Methodik der interkulturellen Kommunikation geschärft und ihre Interdisziplinarität verbessert werden. Der Schwerpunkt liegt auf der philosophischen Auseinandersetzung mit Fragen der interkulturellen Kommunikation und der Interkulturalität. Denkansätze der interkulturellen und der komparativen Philosophie werden aus der Perspektive der interkulturellen Kommunikation und der Interkulturalität dargestellt. Der interdisziplinäre Diskurs wird durch Beiträge der Neuro- und Religionswissenschaften abgerundet.

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Kultur und Interkulturalität: Interdisziplinäre Zugänge

​Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes wollen einen Beitrag zur Etablierung eines Diskurses zwischen der Philosophie und der interdisziplinär und praktisch orientierten interkulturellen Kommunikation leisten. Damit sollen Begriffe, Annahmen und Methodik der interkulturellen Kommunikation geschärft und ihre Interdisziplinarität verbessert werden.

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Man verbleibt in einem vor-globalen Ethnozentrismus und begibt sich der einmaligen Chance, etwas Neues zu lernen. Stattdessen misst man die anderen Traditionen am eigenen Maßstab und sucht sie den eigenen ,Vorurteilen’ entsprechend zu maßregeln. Die Chinesen lassen sich die Maßregelung nicht mehr bieten, und auch Lateinamerikaner und Inder koppeln sich zunehmend von der euro-amerikanischen Dominanz ab. Die Diskurse in den jeweiligen Sprachen werden zunehmend ohne äußere Beteiligung geführt. Wir kehren in den vorneuzeitlichen Ethnozentrismus zurück, in dem jeder alles am besten weiß.

Es geht deshalb auch um die Frage, wie der Zusammenschluss und wie die Kohärenz von Aussagen hergestellt bzw. reguliert wird. Zum anderen muss eine Aussage, soll sie denn verstehbar sein, sprachlich objektiviert werden. Damit ist sie stets in einen lebensweltlichen, kultur- und sprachspezifischen Kontext, in eine bestimmte Sprache eingebunden. Sie ist in einen Kommunikationskontext eingebunden, weshalb nicht bloß die isolierte Aussage sondern der gesamte kommunikative Akt, in dem sie geäußert wird und in den sie eingebettet ist, Berücksichtigung finden muss.

Zum anderen handelt es sich bei den Untersuchungen aller drei Autoren – um es einmal etwas zugespitzt, aber nicht unzutreffend auszudrücken – gerade um kontextübergreifende Metadiskurse, in denen verschiedene Diskurse verglichen, zu einander in Beziehung gesetzt und kritisiert werden. Aus diesem Grunde lässt sich an sie die kritische Frage richten, ob die in einem solchen Metadiskurs artikulierte Kritik nicht selbst auf einen nicht-relativierbaren Kern hinweist, nämlich – um es einmal so zu formulieren – auf kontextunabhängige Rationalitätsstandards?

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